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Wenn einem die Entscheidung abgenommen wird

Veröffentlicht am 28. Februar 2022 um 06:00

Die Vorgeschichte

Seitdem ich einen Internetzugang verfüge (2001) bin ich im Netz unterwegs. Von Anfang an reizte mich das erstellen von Webseiten. Somit legte ich auch recht schnell damit los. Natürlich immer mit dem geringsten Aufwand, soweit möglich. Viel privater unbrauchbarer Kram kam dabei heraus.

 

Doch mit der Zeit kamen wirkliche Projekte zustande, die die verschiedensten Ziele verfolgten. Unter anderem einer längst vergangenen Selbstständigkeit, welche präsentiert und ins Rampenlicht gestellt werden wollte. Dann kam das Bloggen hinzu und konkretisierte das Ganze noch einmal, immer noch eher privates letztlich unter dem Namen "Lujonija". 

 

Das Alte eher ungewollt nach ein paar Jahren auf Eis legend kam das nächste Projekt an den Start "Jesus verbindet". Eine neue Website bzw. Hoster musste her, um auszuprobieren, ob es wirklich besser ist als Nische anstatt eines Mischblogs aufzutreten. Es lag mir natürlich am nächsten meinen Glauben mit all dem zu bekunden, was ich bereits mir an Fähigkeiten angeworben hatte und womit ich eben die letzten Jahre mein Unwesen trieb. Ja, das gab mir eine Richtung und ich sortierte nicht nur kräftig mein Leben, sondern auch meine Prioritäten im Webbereich kräftig aus. 

 

Immer wieder Zweifel

Doch bei allem was ich tat stimmte immer irgendetwas nicht. Entweder kam ich nach einer Zeit an den Punkt, dass mir nix mehr einfiel oder die Lust komplett flöten ging, oder ich das Gefühl hatte dem Ganzen nicht gerecht werden zu können.

 

Dass mein "Lujonija-Projekt" schon seit den letzten Jahren immer mehr in den Hintergrund rückte und verschwinden würde, zeichnete sich immer deutlicher ab. So begann ich im vergangenen Jahr alte Beiträge zu durchforsten und diese (falls relevant) auf die neue Seite zu übertragen. Dabei wanderten 99 % der Beiträge in den Virtuellen Mülleimer. 

 

Aber auch was "Jesus verbindet" angeht, war und bin ich immer wieder an meine Grenzen gestoßen. Schließlich bin ich nur eine Alltagschristin, also keine mit Theologisch fundiertem Wissen. Der Titel der Seite schien mir oft zu hochgegriffen. Den Namen Jesu vielleicht sogar für meine Zwecke zu missbrauchen (und wenn es nur aus Mangel an Fachwissen ist) lag und liegt mir bis heute fern. Dennoch ist es mir wichtig seinem Auftrag folge zu leisten und das Evangelium zu verkünden. Ein Wunsch der immer größer wurde. Wichtig dabei wurde mir ebenfalls mehr und mehr mich nicht hinter einer Christenbubble zu verschanzen, sondern insbesondere Menschen die frisch zum Glauben gekommen sind, Unterstützung zu bieten. Mit meinen Texten, mit meinem Leben und Handeln. 

Denn wem es so geht wie mir und weder christlich aufwuchs, noch aktuell eine feste Vor-Ort-Gemeinde beiwohnt und aus verschiedensten Erfahrungen und Enttäuschungen heraus sich damit auch schwer tut, der wird das hier und ständigen Zweifel vielleicht besser verstehen können. 

 

Die Wende

Obwohl die Zweifel zwar leiser wurden und ich nach dem ganzen Wirrwarr auch noch verschiedene Homepage-Systeme durchmachte, verschwand nicht alles. Die Überlegung stand im Raum alles mit meinem Namen aufzubauen. Das Netz ist voller Bezeichnungen. Es wird immer schwieriger einen zu finden, welcher Aussagekräftig genug oder überhaupt noch Lizenzfrei ist. Fragen über Fragen, wie du merkst. 

 

Doch dann ging alles plötzlich recht schnell. Mein bald ehemaliger Anbieter zog einfach so und ohne Ankündigung die Preise an obwohl immer mehr Funktionen weggenommen wurden und eine wirkliche Weiterentwicklung des Systems außer Sichtweite steht. 

 

Die Entscheidung war somit fast von allein gefallen, weitere Details erspare ich dir der Einfachheit halber. 

 

Die Gegenwart

Ich wurde tatsächlich fündig und machte kurzen Prozess.

Seit Anfang des Monats übertrage ich Altes und füge Neues bei einem neuen Anbieter ein. 

 

Die Namensangelegenheit MUSSTE hier geklärt werden und so kam es zu Nety_Nadine, Spitzname aus früheren Tagen komplettiert mit meinem Vornamen.

 

Die Themen werden das Chrsitsein, Jesus und das Leben mit Hobby's und Co. sein.

 

Ich heiße dich somit noch einmal ganz offiziell Herzlich Willkommen hier und freue mich auf eine schöne gemeinsamen Zeit, für Jesus. 

 

Denn ich möchte mit meinem Namen für den HERRN einstehen und wer weiß, was daraus noch alles entsteht. In den ersten vier Wochen bis jetzt kehrte in jedem Fall ein größerer Frieden in mir ein als je zuvor. 

 

Vielleicht auch ein Weg den Gott führte? Ich weiß es nicht wirklich, aber vorstellen kann ich's mir durchaus, allein schon der Umwege wegen. 

 


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